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Bei der Kombination von Zen-Design und Garten denkt man natürlich zu allererst an einen Zengarten. Jede größere Stadt und manche kleinere haben in ihren Parkanlagen einen Zengarten. Das hat seine Berechtigung, wenn hiermit auf die Vielfalt der gärtnerischen Gestaltungsmittel hingewiesen wird.

In einem Privatgarten, der vielfältig genutzt werden soll, ist eine Gestaltung nach den Prinzipien eines Zengartens nicht angemessen. Wohl aber kann man aus japanischen Zengärten viel lernen über zurückhaltende Gestaltung; und einzelne Gestaltungselemente wie Steinsetzungen oder Kiesflächen können durchaus auch in Privatgärten eingesetzt werden.

Mindestens ebenso wichtig wie das Design des Gartens ist seine ökologische Bearbeitung. Mittlerweile wird beobachtet, dass in den städtischen Garten- und Parkanlagen die Vielfalt an Kleinlebewesen und Insekten größer ist als in der Landschaft, die von industrieller Landwirtschaft geprägt wird. Um das weiter zu fördern, verbietet sich in den Gärten der Einsatz von Pestiziden und Herbiziden. Und mit Kompostbereitung spart man nicht nur den Kauf teurer Düngemittel, sondern vergrößert auch die Artenvielfalt im Garten.